Bauschutt mit Feinanteilen fällt bei Abbruch-, Umbau- oder Renovierungsarbeiten von Gebäuden sowie bei Arbeiten an Dach- und Hofflächen an. Unter mineralischem Bauschutt versteht man vor allem Materialien wie Beton, Ziegel, Klinker, Backsteine, Mörtelreste, Fliesen und Keramik. Bei der Variante mit Feinanteilen sind zusätzlich kleinere Bestandteile wie Erde, Sand, Mörtel- oder Putzreste enthalten.
Trotz dieser feinen Beimischungen ist Bauschutt grundsätzlich gut recycelbar. In spezialisierten Anlagen wird er aufbereitet, sodass daraus hochwertige Recyclingbaustoffe entstehen, die im Straßen- und Hochbau wiederverwendet werden können.
Bis Ende 1989 wurde in Deutschland asbesthaltiger Faserbeton hergestellt. Dieser Baustoff kommt heute noch beim Rückbau von Dachflächen, Fassadenverkleidungen, Deckenplatten, Lüftungskanälen vor. Auch wurde er oft für die Herstellung von Blumenkübeln oder Pflanzenschalen verwendet. Die Abfälle gelten als gefährlicher Abfall und bedürfen beim Abbau sowie bei der Entsorgung einer besonderen Behandlung. Die Vorschriften hierfür sind in der TRGS 519 geregelt. Die Abfälle müssen in speziellen Asbest Big-Bags dicht verschlossen entsorgt werden.
Bitte beachten Sie, dass wir asbesthaltige Abfälle nur in Asbest-Big Bags (A-gekennzeichnete Big Bags) übernehmen. Diese müssen fachgerecht verpackt und staubdicht verschlossen sein!
Gerne beraten wir Sie zur ordnungsgemäßen Entsorgung persönlich.
Die Herstellung von gefährlichen künstlichen Mineralfaserabfällen wurde in Deutschland ab 01.06.2000 verboten. Die im Rückbau anfallenden Mineralfaserabfälle gelten als gefährlicher Abfall und bedürfen beim Ausbau sowie bei der Entsorgung einer besonderen Behandlung. Die Vorschriften hierfür sind in der TRGS 521 geregelt. Die Abfälle müssen in speziellen Säcken dicht verschlossen entsorgt werden.
Gerne beraten wir Sie zur ordnungsgemäßen Entsorgung persönlich.
Bitte beachten Sie, dass wir mineralfaserhaltige Abfälle nur fachgerecht verpackt entgegennehmen oder im Container entsorgen können. Die Verpackung muss reißfest, staubdicht und sicher verschließbar sein, idealerweise in speziellen KMF-Säcken oder Big Bags.
Elektro- und Elektronikschrott fällt in vielen Bereich unseres täglichen Gebrauchs an. Als Elektroschrott gelten allgemein alle batterie- oder steckerbetriebenen elektrischen Geräte aus Haushalten, Unterhaltung, Büro und der Kommunikation.
Die Spezialisten in unserer Unternehmensgruppe: E&O Entsorgung GmbH
Zur Abfallsorte „Schrott und Metalle“ gehören alle Eisen- und Nichteisenmetalle. Diese sind recyclingfähig und werden zu 100% einer Wiederverwertung zugeführt. Vom alten Fahrrad, über hochwertige Edelmetalle kann die Verwertung über KVE erfolgen.
Hierbei handelt es sich um alte Pkw-/ Motorrad-/ Lkw-Altreifen mit und ohne Felgen. Die Reifen werden im Verwertungsprozess zu Gummimehl oder Granulat verarbeitet. Daraus entsteht ein Zuschlagsstoff für Gummimischungen oder ein hochwertiger Ersatzbrennstoff für die Zementindustrie.
Baumstämme, Wurzeln und dickere Äste, welche bei Baumpflegearbeiten, Fällungen und der Park- und Landschaftspflege anfallen. Wichtig ist, dass die Wurzeln weitgehend Erd- und Steinfrei übergeben werden.
Hierbei handelt es sich um kompostierfähige, organische Abfälle, welche bei Gartenarbeiten und der Park- und Landschaftspflege anfallen. Geführt werden diese unter dem abfallrechtlichen Begriff „Garten- und Parkabfälle“. Durch das Recycling entstehen wertvolle Rohstoffe wie Kompost und natürlicher Biomasse-Brennstoff.
Gipsabfälle sind Abfälle welche auf dem Baustoff Gips basieren und beim Neubau oder der Renovierung von Gebäuden, Abbrucharbeiten oder bei Durchbrüchen im Innenausbau anfallen.
Unbelasteter Erdaushub ist naturbelassener Boden welcher beim Neubau, Sanierung oder Gartenarbeiten anfällt. Der Begriff Erdaushub schließt dabei alle verschiedenen Bodenarten ein. Dazu gehört Lehm-, Kies-, Sanderde. Nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz und der LAGA wird dieser in verschiedene Klassen unterteilt.
